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Hilfsprojekte

HelpAlliance

HelpAlliance wurde 1999 von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Teilen des Lufthansa Konzerns gegründet. Der Verein “HelpAlliance e.V. - Lufthanseaten engagieren sich” arbeitet ehrenamtlich, politisch und konfessionell unabhängig. Langjährige Schirmherrin des Vereins war Frau Sabine Weber, die die Schirmherrschaft im Jubiläumsjahr 2009 an Frau Bettina Lauer übergeben hat.

Die Mitglieder der HelpAlliance betreuen zurzeit weltweit 14 Projekte. Dazu gehören Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Waisenhäuser, Straßenkinderprojekte, Existenzgründungen und Buschkrankenhäuser in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Darüber hinaus haben wir seit unserem Bestehen im Katastophenfall immer wieder geholfen, wenn dies nötig und möglich war. Dies war in der Vergangenheit bei den Überschwemmungen in Mosambik, Indien, Brasilien und den Philippinen, der Flutkatastophe in Dresden und Umgebung sowie bei Erdbeben in Indien, Peru, Iran sowie Pakistan der Fall. Etwa ein Dutzend Wiederaufbauprojekte sind nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 in den betroffenen Ländern Indien, Sri Lanka, Thailand und Indonesien umgesetzt worden.
Neben den fortlaufenden Projekten der HelpAlliance-Mitglieder und der Katastrophenhilfe fördert HelpAlliance jährlich eine Vielzahl von Hilfsinitiativen und Vereinen von Lufthansa Kolleginnnen und Kollegen, die für die Finanzierung konkreter Vorhaben die Unterstützung der HelpAlliance brauchen.
Die Lufthansa Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen persönlich die Verantwortung für die korrekte Verwendung der Spenden und sorgen dafür, dass das Geld ohne vermeidbare Verluste bei den Betroffenen ankommt. Vor Ort werden sie dabei von erfahrenen Partnern unterstützt.




 

Schulprojekt Mali – Engagement für die Schule von

Ziel des Projektes ist es, den Kindern aus drei Dörfern die Grundausbildung zu sichern und gute Voraussetzungen zu schaffen, um die Lebensumstände zu verbessern. Mit der Finanzierung eines Tiefbrunnens trägt HelpAlliance dazu bei, die Wasserversorgung für das Schulgelände und die Nachbarschaft der Schule in Dioundiourou sicherzustellen.

Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast zwei Drittel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze und Bildung ist für die meisten Menschen einfach unerschwinglich.Durch eine TV-Reportage ist das Ehepaar Schmitt auf die große Not der Menschen in diesem Land aufmerksam geworden. Die beiden Kollegen der Lufthansa Technik und der Condor haben sich daraufhin entschlossen, zu helfen und unterstützen seit mehreren Jahren die Grundschule von Dioundiourou, im malischen Dogonland und somit mitten in der Sahel-Zone gelegen.


Die Dorfbevölkerungen - meist sehr gut organisiert - haben erkannt, wie wichtig das Thema Bildung für die Zukunft ihrer Kinder ist und bemühen sich, Schulen zu betreiben in einem Land, in dem der Staat nicht genügend Mittel aufbringen kann. Auch in Dioundiourou gibt es ein Schulkomitee, das sich aus Bewohnern dreier Dörfer zusammensetzt. Es kümmert sich nicht nur um die Bezahlung der Lehrer, die Instandhaltung der Schule und die Einnahme der Schulgebühren, sondern entscheidet im Härtefall auch, wer ohne Bezahlung zur Schule darf und welchen Familien besonders geholfen werden muss.


Um die Gehälter der Lehrer zu zahlen, muss jedes Kind etwa einen Euro Schulgeld im Monat zahlen - ein Betrag, den die meisten Familien einfach nicht aufbringen können. Hier greift dieses Hilfsprojekt und ermöglicht auch armen Familien und ihren Kindern den so wichtigen Zugang zur Bildung und damit zur Gestaltung ihrer Zukunft. Das Ehepaar Schmitt konnte mit einigen Mitstreitern schon wichtige Unterstützung an die Dorfgemeinschaft weitergeben, aber es bleibt immer noch viel zu tun. Regelmäßige (auch vermeintlich geringe) Beiträge haben bereits geholfen, neue Lehrkräfte einzustellen und auch ein Mittagessen für die Kinder gehört in der Zwischenzeit schon zum Alltag und kann für etwa einen Euro pro Monat und Kind finanziert werden.


Auch der Staat Mali bemüht sich um Unterstützung und ermöglichte die Anstellung einer weiteren Lehrkraft. So kommt das Projekt seinem Ziel, für jede der sechs Klassen ein eigenes Klassenzimmer und einen eigenen Lehrer zu haben langsam näher. Für die Erweiterung des Schulgebäudes werden aber weitere Spenden benötigt, damit möglichst jedes Kind der drei Dörfer auch tatsächlich zur Schule gehen darf! Die Schule von Dioundiourou betreut etwa 180 Kinder aus drei umliegenden Dörfern, die zum Teil schon bis zu 5 km Fußmarsch hinter sich haben, wenn der Unterricht beginnt.


Mit der Finanzierung eines Tiefbrunnens hat die HelpAlliance dazu beigetragen, die Wasserversorgung der Schule sicherzustellen. Gleichzeitig ermöglicht der Brunnenbau aber auch das Anpflanzen schattenspendender Bäume und die Anlage eines Gemüsegartens.
Der mittlerweile fertig gestellte Brunnen wird einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung im Leben der Kinder und des ganzen Dorfes leisten.




 

Brunnenbau in Mali

BREADS: Unterstützung für Straßenkinder

In Bangalore leben ca. 60.000 Straßenkinder und täglich kommen neue dazu. Die Mitarbeiter der fünf Zentren versuchen, ihnen, aber auch Kinderarbeitern aus den nahegelegenen Seidenfabriken eine Zukunft zu geben. Seit 2001 finanziert HelpAlliance verschiedene Programme für die betroffenen Kinder. Dabei arbeitet HelpAlliance eng zusammen mit der Bangalore Rural Educational and Development Society (BREADS) der Salesianer Don Bosco zusammen.

Schwerpunkt sind Ausbildungsförderungen in Bangalore selbst, aber auch in den ländlichen Zentren von BREADS. So können EDV-Kurse in einem Slum in Bangalore gehalten werden, weil die PC’s von HelpAlliance gestellt wurden. Jugendliche können eine Fahrerausbildung machen, die ihnen eine finanzielle Zukunft in der boomenden Metropole Bangalore sichern hilft. In Ajjanahalli, einem Wohnheim für ca. 120 Jungen, südlich von Bangalore finden Kinder ein Zuhause und schulische Unterstützung. Aber auch die Frauen und Kinder um dieses Heim erhalten Ausbildungsangebote.

BREADS betreut ferner die ausgebildeten Jugendlichen durch umfangreiche sozialpädagogische Maßnahmen und unterhält ein Arbeitsvermittlungsprogramm. Die Organisation steht in Kontakt zu zahlreichen Firmen der Stadt und ist ausgebildeten Jugendlichen bei der Vermittlung in ein festes Arbeitsverhältnis behilflich.

In 2006 konnte mit einer Spende aus dem Verkauf der Global Timer Uhren, einer Gemeinschaftsaktion eines Lufthansa Piloten und Mühle Uhren, Glashütte, ein Einsatzfahrzeug gekauft werden, das bereits einige hundert Kindern aus bedrohlichen Situationen auf den Straßen von Bangalore gerettet hat und sie in die Sicherheit einer der Anlaufstellen von BREADS im Stadtgebiet bringen konnte.




 

Straßenkinder helfen beim Brunnenbau

Sustainable Homes